Die 39 Stufen



 
 
 
 
 

Sommersaison 2007

Eine schöne Bescherung

Komödie von Albert Husson
Auch bekannt durch die Verfilmung "Wir sind keine Engel" mit Humphrey Bogart, Sir Peter Ustinov und Aldo Ray.


Drei Sträflinge in Cayenne sind am Heiligen Abend mit dem Ausbessern des Daches der Familie Ducotel (Felix, seine Frau Amelie und Tochter Isabelle) beschäftigt. Da sie sich auch beim Verkauf im Laden nützlich machen, werden sie aus Dankbarkeit zur gemeinsamen Weihnachtsfeier eingeladen.

Die Ducotels sind nicht sehr geschäftstüchtig. Von daher sind sie äußerst irritiert, als sich Felix’ Cousine Justine Trochard aus Frankreich ansagt, um an Weihnachten die Bücher zu prüfen, da Felix mit ihrem Geld das Geschäft aufgebaut hat. Felix’ Tochter Isabelle jedoch ist erfreut, dass auch Paul, Trochards Neffe, die Tante begleitet, denn sie liebt ihn und vermutet, dass er ihretwegen die Reise mitgemacht hat. Paul ist nach dem Willen seiner Tante jedoch mit einer reichen Erbin in Le Havre verlobt und will nichts von Isabelle wissen. Trochard benimmt sich der ganzen Familie gegenüber höchst arrogant und feindselig. Es bahnt sich eine Katastrophe an.

Die drei Sträflinge können dies nicht mit ansehen und lösen die Probleme "auf ihre Art"...

Regie: Isabel Rothe
Regie-Assistenz: Regine Bachert, Gudrun Fuhrmann, Maryline Hartmann


Albert Husson wurde am 3. August 1912 in Lyon geboren. Nach seinem Universitätsabschluss in Jura arbeitete er einige Jahre im Juwelierhandel. Schließlich begann er mit dem Schreiben erster Gedichte und Theaterstücke. 1945 wurde er zum Verwalter des Théâtre des Célestins in Lyon ernannt.

1951 ging sein Stück "Eine schöne Bescherung" (La Cuisine des Anges) um die ganze Welt – es wurde in 10 Sprachen übersetzt und lief zuletzt sogar in Japan. Weitere erfolgreiche Komödien sind unter anderem "Les pavés du ciel" und "System Fabrizzi" (Le système Fabrizzi). Außerdem war Husson an vielen Produktionen für Radio und Fernsehen beteiligt. Doch trotz des erfolgreichen Stückeschreibens und seiner diversen Nebentätigkeiten blieb er dem Théâtre des Célestins treu, dessen Leitung er von 1968 bis zu seinem plötzlichen Tod 1978 innehatte.

Aufführungsrechte und Stückinformationen:
Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin

 



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